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W.w.S.W.w.a.S.W.w.?
Ist was ?

Das ist der Satz, der die meisten Demoskopen in's Schwitzen bringt ... (und nach meiner Meinung der einzige Satz mit der grössten Anzahl von "W"'s auf die Gesamtzahl der Worte ...*smile.)

Achso,... welcher Satz das ist?

"Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Wahlen wären ?"

"Demoskopen" kennen Sie? Nein,... das sind nicht die Dinger, mit denen man sich die Sterne begucken kann,... obwohl, das hat fast was damit zu tun. Demoskopen sind Meinungsforcher,... also diejenigen, die repräsentative Umfragen starten, die uns wiederum zeigen sollen, "was wäre wenn ...?"

Und Demoskopen machen auf mich auch immer den Eindruck, als wären sie die elitärere Variante von Astrologen ... also den Orakel-Sternguckern ...

Da nimmt man eine "repräsentative" Gruppe von Menschen, also eine kleine Gruppe, die in sich uns alle abbildet,... und stellt denen 'ne Frage. Und dann folgert man messerscharf daraus, das - weil ja die Gruppe alle Eigenheiten der Bundesbevölkerung aufweist - eben die Bundesbevölkerung auch so reagieren muß.

Muß sie?

Nur weil soundsoviel Prozent von ca. 2.500 Menschen (so klein sind diese repräsentativen Gruppen ungefähr) die und die Partei wählen, muß also die gleiche Prozentzahl von uns allen das genauso tun.

Ah ja ...!

Wie wäre denn die - ketzerische - Annahme, das man durch die Veröffentlichung eines solchen Umfrageergebnisses (wir erinnern uns,... erhoben von ca. 2.500 Befragten), erst bei der großen Gruppe (also der, auf die man schliessen will) dieses Ergebnis impliziert?

Wenn also Menschen, die eine bestimmte Entscheidung noch nicht getroffen haben, sich erst durch die "Tatsache" das sich ja x% der gesamten Bevölkerung so verhalten würden, genau dahingehend bestätigt sehen, also ... das als Entscheidungshilfe nehmen und dann so wählen?

Kernfrage:

Bildet eine "repräsentative" Umfrage wirklich den tatsächlichen Status Quo ab oder ... schafft sie ihn erst?

--- Isegrimm ---

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